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Michael: Unternehmer mit Leib und Seele

 

Michael ist seit 20 Jahren im Paketgeschäft und seit 2004 Transportunternehmer für GLS. Im exklusiven Interview erzählt uns der Chef des Transportunternehmens MMK Frachtdienste GmbH aus Dortmund, was er an seinem Job liebt, warum sein Team immer fit ist und von seinem Beitrag für den Erfolg der WM 2006 in Deutschland.

RoadRunner: Wusstest du schon als Kind, dass du irgendwann Transportunternehmer wirst?

Michael: (Lacht). Eigentlich wollte ich zur Bundeswehr, weil mein Vater auch schon da war. Aber dann bin ich über einen Bekannten ins Speditionsgeschäft gerutscht, obwohl ich das anfänglich gar nicht wollte. Ich habe mich dann aber schnell damit angefreundet.

„Der KEP-Markt ist wie eine Börse: sehr schnelllebig, dynamisch und immer im Wandel.“

RoadRunner: Was magst du an deinem Job?

Michael: Ich bin vom Transportgeschäft begeistert. Morgens der erste und abends der letzte Gedanke sind bei der Firma. Mich reizt die Herausforderung, wie man etwas am besten von A nach B bringen kann. Etwas zu steuern und zu managen ist mein Ding. Man muss sehr flexibel sein, denn der KEP-Markt ist wie eine Börse: sehr schnelllebig, dynamisch und immer im Wandel. Man muss oft improvisieren. Aber wenn‘s am Ende klappt, ist die Freude umso größer.

„Wir sind hier sehr familiär.“

RoadRunner: Dann braucht man sicherlich ein gutes Team, um immer pünktlich zu liefern?

Michael: Das stimmt. Ich habe zurzeit 36 Mitarbeiter, 32 von ihnen sind fest angestellt. Dazu kommen noch 4 Aushilfen und 3 Azubis. Insgesamt fahren ca. 8-10 meiner Zustellfahrer für GLS. Ein gutes Zusammenspiel ist mir dabei sehr wichtig. Ich möchte jeden Fahrer genau kennen, wissen wie er oder sie heißt und wie es der Familie geht. Wir sind hier sehr familiär und die Leute kennen sich auch privat. Auch abseits der Arbeit sind wir ein eingespieltes Team und gehen zusammen essen, Kart fahren oder Paintball spielen.

RoadRunner: Dann hast du ja ein routiniertes Team.

Michael: Ja, einige sind auch schon lange dabei. Zum Beispiel unser Transportleiter Arthur. Das ist mein Mann fürs Tagesgeschäft. Der hat hier auch als Zustellfahrer angefangen.

RoadRunner: Fährst du ab und zu noch Touren?

Michael: Nur noch selten, zum Beispiel Kurierfahrten in die Schweiz. Dann bin ich selber auch mal wieder in der Position des Zustellfahrers und kann so meine Mitarbeiter besser verstehen. Und ich genieße die Fahrten auch.

RoadRunner: Wo bist du denn früher am liebsten gefahren?

Michael: In Unna. Das ist noch eine gemütliche Kleinstadt, nicht so hektisch wie Dortmund.

RoadRunner: Hattest du auch mal eine richtig hektische Fahrt?

Michael: Oh ja. 2006, zur WM, haben wir Stadien und Fan-Meilen beliefert, zum Beispiel in München, Berlin und Hannover. Da habe ich in 14 Tagen richtig viele Kilometer zurückgelegt.

RoadRunner: Hört sich nach sehr viel Stress an.

Michael: Ist es auch. Aber ich habe eine Frau und einen Sohn, die mich immer unterstützen und mir den Rücken frei halten.

 

Im zweiten Teil des Interviews sprechen wir mit Michael über seine Zukunftspläne, das Bild des Zustellfahrers in der Gesellschaft und eine Lieferung großer Silikonimplantate.

 

Neugierig geworden? Lerne in der Bilderstrecke Michaels Team kennen:

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